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Rindfleisch: gut zu wissen

Je härter ein Fett, desto mehr gesättigte Fettsäuren enthält es. Rinderfett ist sehr hart, fast talgartig, und besteht zu mehr als der Hälfte aus gesättigten Fettsäuren. Es ist also für Menschen mit gestörtem Fettstoffwechsel noch problematischer als Schweinefett, das nur rund 40 Prozent gesättigte Fettsäuren enthält. Der übermäßige Genuss von rotem Fleisch, also auch von Rindfleisch, ist nicht förderlich. Vor allem das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt mit der täglichen Fleischmenge. Ein weiteres Problem hängt mit dem Futter der Tiere zusammen: In England wurde Anfang der 80er-Jahre durch mangelhafte Verarbeitung von Tiernahrung die Krankheit BSE auf Kühe übertragen. Nach Ansicht der Experten wird es sich erst in den kommenden Jahren zeigen, ob die Schutzmaßnahmen, die im Jahr 2000 eingeführt wurden, greifen. Fachleute halten es deshalb für verfrüht, die Regeln für die Aufzucht und Schlachtung der Tiere zu lockern. Durch strenge Vorschriften und Kontrollen wurde die Krankheit bisher weitgehend eingedämmt.