rambutan

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Das sollten Sie über Rambutan wissen

Aus gutem Grund nennt man die Rambutan auch manchmal „haarige Litschi“: In Farbe, Form und Frucht ähnelt sie der bei uns weit bekannteren Litschi. Es sind hauptsächlich die langen roten, wollig-weichen „Haare“, die beide Exoten unterscheiden. Sie haben der Rambutan auch ihren Namen gegeben, denn auf malaiisch heißt Haar „rambut“. Wie ihre nicht behaarte Verwandte gehört auch die Rambutan zur Familie der sogenannten Seifenbaumgewächse und ist im gesamten ostasiatischen Raum ausgesprochen beliebt.

Hierzulande sieht man die Rambutan immer noch selten frisch; das in Sirup eingelegte und konservierte weiße Fruchtfleisch bekommt man leichter. Hauptgrund für das bescheidene Angebot an frischer Rambutan dürfte sein, dass die Früchte nicht lange lagern dürfen und schnell unansehnlich werden: Frisch gepflückt, machen die langen Haare die Rambutan zum attraktiven Hingucker, aber schon nach wenigen Tagen verfärben sie sich braun und trocknen aus.

Herkunft

Die ursprüngliche Heimat der Rambutan liegt in den tropischen Gebieten Malaysiens, Indiens und Süd-Vietnams. Dort wachsen die Früchte an bis zu 20 m hohen Bäumen in Gärten und an Straßenrändern. Kulturen für Rambutan gibt es aber sowohl in ihren Heimatländern als inzwischen auch in Afrika, Costa Rica, Ecuador, Australien und auf Madagaskar.

Saison

Die Haupternte Ernte von Rambutan startet im Juni und dauert bis in den Oktober; eine zweite Erntezeit gibt es dann noch mal von Dezember bis Februar.

Geschmack

Rambutan schmeckt angenehm süß-säuerlich und erinnert entfernt an Weintrauben.