peperoni

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Peperoni…

  • kurbeln den Stoffwechsel an: Scharfe Peperoni sind meistens klein und auch als „Peperoncini“ bekannt. Sie enthalten besonders viel Capsaicin, das den gesamten Stoffwechsel und vorübergehend auch die Fettverbrennung im Körper auf Touren bringt.
  • helfen beim Fatburning: Wie Forschungen zeigen, kann Vitamin C dabei helfen, Fett im Körper schneller zu verbrennen – und bei Vitamin C gehört Peperoni zu den Spitzenreitern. Schon in 2 großen Peperoni (100 g) steckt mit ca. 210 mg Vitamin C mehr als der durchschnittliche Tagesbedarf von 95 mg (Frauen) bzw. 110 mg (Männer)!
  • …regen die Verdauung an: Sowohl die Ballaststoffe als auch das in scharfen Peperoni reichlich enthaltene Capsaicin bringen einen eher trägen Darm in Schwung.
  • …können Schmerzen lindern: Ob Kopfweh, Muskelkater oder Nervenschmerzen: Scharfe Peperoni können helfen, wenn man schmerzende Stellen damit einreibt. Aber Vorsicht: niemals auf offene Wunden oder Verletzungen bringen!
  • …beugen Diabetes vor: In Peperoni stecken verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, die der Gesundheit nützen. Besonders interessant sind dabei Luteolin und Apigenin: Diese Stoffe können die Zucker- und Fettneubildung im Körper hemmen und damit zur Vorbeugung gegen Diabetes beitragen.
  • …sind kalorienarm: Wer Peperoni isst, tut dank des extrem niedrigen Kalorien- und Fettanteils seiner Figur etwas Gutes. Ebenfalls günstig: Peperoni enthalten kaum Kohlenhydrate, dafür aber relativ viele sättigende Ballaststoffe.
  • …bekommen nicht jedem: Bei Menschen mit einem empfindlichen Magen oder Darm können scharfe Peperoni zu Beschwerden führen. Entschärfen kann man Peperoni aber, wenn man die weißen Innenhäute und die Kerne entfernt, denn darin steckt am meisten Capsaicin.
  • …können ungünstig beim Stillen sein: Für Säuglinge kann selbst in milden Peperoni noch zu viel Capsaicin enthalten sein. Stillende Mütter verzichten darum besser auf Peperoni, vor allem natürlich auf die pikanten bis scharfen Sorten!

Das sollten Sie über Peperoni wissen

Selbst Fachleute kommen manchmal ins Schwimmen, wenn es um Paprika, Peperoni und Chili geht. Kein Wunder, denn eng verwandt sind diese Schoten alle miteinander. Peperoni bzw. Gewürzpaprika stammen vom Gemüsepaprika ab und sind wie er in grün, rot und gelb zu haben. Die Form ähnelt der von Spitzpaprika und großen Chilisorten. Den grundlegenden Unterschied zwischen Peperoni und Chili erkennt man am besten an den daraus hergestellten Gewürzen: Während Chilischoten Basis für Chilipulver und Cayennepfeffer sind, macht man aus Peperoni – die botanisch korrekt eigentlich Gewürzpaprika heißen – Paprikapulver in allen Varianten von „Delikatesspaprika“ (sehr mild) und edelsüß (mild) über Halbsüß (mild-pikant) bis hin zu Rosenpaprika (scharf).
Mit anderen Worten: Im Gegensatz zu Chili können Peperoni je nach Sorte sehr mild schmecken und sind dann wie Paprikaschoten zu verwenden.

Herkunft

Ursprünglich in Südostasien zu Hause, kam die Peperoni im Gepäck der türkischen Eroberer im 16. Jahrhundert nach Europa und blieb im Balkan bzw. in Ungarn „hängen“.

Saison

Die Haupterntezeit für Peperoni beginnt im August und geht bis in den späten Oktober.

Geschmack

Frische Peperoni schmecken ähnlich wie Paprikaschoten, dabei aber je nach Sorte süßlich-mild über würzig-pikant bis hin zu feurig scharf.