paprika

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Paprikaschoten…

  • …sind toll für Augen und Haut: Es gibt zwar Gemüse mit noch höheren Werten, trotzdem kann die Paprikaschote mit 180 Mikrogramm Vitamin A pro 100 Gramm durchaus Punkte sammeln. Das fettlösliche Vitamin stärkt die Sehkraft der Augen und sorgt für eine schöne, gesunde Haut.
  • …dienen als Fatburner: Wie Forschungen zeigen, kann Vitamin C dabei helfen, Fett im Körper schneller zu verbrennen – und bei Vitamin C gehört Paprikaschote zu den Spitzenreitern. Schon in einer roten Paprikaschote (200 Gramm) steckt fast das Dreifache des durchschnittlichen Tagesbedarfs von 95 Milligramm (Frauen) beziehungsweise 110 Milligramm (Männer)!
  • …können beim Abnehmen helfen: Wer Paprikaschote isst, tut dank des extrem niedrigen Kalorien- und Fettanteils seiner Figur etwas Gutes. Ebenfalls günstig: Paprikaschoten enthalten kaum Kohlenhydrate, dafür aber relativ viele sättigende Ballaststoffe.
  • …können Diabetes vorbeugen: In Paprikaschoten stecken verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, die der Gesundheit nutzen. Besonders interessant sind dabei Luteolin und Apigenin: Forscher fanden heraus, dass diese beiden Stoffe die Zucker- und Fettneubildung im Körper hemmen. Im Klartext heißt das: Paprikaschoten können zur Vorbeugung gegen Diabetes beitragen.
  • …pushen das Immunsystem: Mit dem hohen Vitamin-C-Gehalt von 140 Milligramm pro 100 Gramm unterstützen vor allem rote Paprikaschote die Abwehrkräfte. Aber auch grüne und gelbe Paprikaschoten pushen das Immunsystem: Sie bringen es mit durchschnittlich 120 Milligramm Vitamin C (100 Gramm) fast auf dieselben hohen Werte.
  • …bringen Abwechslung: Gelbe, grüne oder rote Paprikaschote – die Farbe sagt zwar nichts über die Sorte aus, sondern zeigt nur die verschiedenen Reifestadien. Über den Geschmack verrät die Farbe aber wohl etwas: Grüne Paprikaschoten sind unreif und schmecken angenehm herb; gelbe Paprika hängen etwas länger am Strauch und haben einen mild-würzigen Geschmack. Rote Paprikaschoten haben die Vollreife erreicht und überzeugen mit kräftigem und dabei sanft süßlichem Aroma.
  • …bekommen nicht jedem: Bei Menschen mit einem empfindlichen Magen oder Darm kann die harte Haut der Paprikaschote zu Beschwerden führen. Wer sie nicht verträgt, kann die Haut aber einfach mit einem Sparschäler entfernen oder Paprikaschoten im Ofen backen, bis die Haut dunkel wird und sich dann leicht abziehen lässt.
  • …können Pestizide enthalten: Verbraucherschützer haben herausgefunden, dass in Paprikaschoten öfter Pestizide und andere unerwünschte Stoffe stecken können. Besonders riskant ist dabei ein giftiges Pestizid namens Ethephon, das zur Reifebeschleunigung eingesetzt wird. Da dieses Pestizid von innen wirkt und in das Fruchtfleisch eindringt, kann man es durch Waschen nicht beseitigen. Ein Warnzeichen für so behandelte Paprikaschoten sind gelblich-grüne Schattierungen. Wer kein Risiko eingehen will, greift am besten zu Bio-Paprikaschoten.

Das sollten Sie über Paprikaschoten wissen

Wer die Farbenvielfalt von Paprikaschoten sieht, könnte meinen, verschiedene Sorten vor sich zu haben. Das ist aber keineswegs der Fall: Die verschiedenen Farben zeigen nur, in welchem Reifezustand die Früchte des Paprikastrauchs geerntet wurden. Grüne Paprikaschoten sind noch unreif, gelbe und orangefarbene Exemplare hängen etwas länger am Strauch. Rote Paprikaschoten haben die Vollreife erreicht.

Neben diesen schon klänger bekannten Farben und der typischen runden Form sieht man mittlerweile im Supermarkt oder Gemüseladen auch einige Newcomer: Tomaten-Paprika sehen einer großen Fleischtomate täuschend ähnlich. Sie sind vor allem in Ungarn beliebt und zeichnen sich durch ein intensives süß-würziges Aroma aus. Spitzpaprika kannte vor zehn Jahren kaum jemand – heute gibt es sie sogar beim Discounter. Sie haben eine lange, schmale Form, ähneln aber farblich und geschmacklich herkömmlichen Paprikaschoten. Schokoladen-Paprika macht seinem Namen alle Ehre: Diese vor allem in Rumänien angebaute Sorte schmeckt süß und sieht mit ihrer dunkelbraunen Schale aus, als wäre sie mit Schokolade überzogen. Am besten isst man sie roh, denn beim Garen geht die interessante Farbe leider verloren.

Herkunft

Die ursprüngliche Heimat von Paprikaschoten liegt in Südamerika, heute baut man sie aber weltweit an.

Saison

Aus einheimischem Anbau kommen Paprikaschoten bei uns von Juli bis Oktober. In den übrigen Monaten herrscht aber auch kein Mangel, denn dann importieren wir sie unter anderem aus den Ländern rund ums Mittelmeer, vor allem Spanien und aus den Niederlanden.

Geschmack

Grüne Paprikaschoten schmecken angenehm herb, die gelbe Variante hat einen mild-würzigen Geschmack. Rote Paprikaschoten punkten mit kräftigem und dabei sanft süßlichem Aroma.