maulbeeren

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Maulbeeren…

  • …enthalten Super-Antioxidantien: Eine große Besonderheit von Maulbeeren ist ihr Gehalt an Resveratrol. Der zu den Polyphenolen zählende Pflanzenstoff ist sonst vor allem in roten Weintrauben vorhanden und gilt als ganz besonders antioxidativ. Im Klartext: Resveratrol kann die Körperzellen hoch effektiv vor schädlichen Stoffen schützen.
  • …halten länger jung: Maulbeeren gehören zu den natürlichen Anti-Aging-Mitteln: Ihr hoher Anteil an Antioxidantien, Vitamin E und A wirkt vorzeitigen Alterserscheinungen entgegen.
  • …schützen die Zellen: Maulbeeren enthalten sehr hohe Mengen an natürlichen Pflanzenfarbstoffen (Anthocyane). Diese sogenannten Flavonoide geben Maulbeeren nicht nur ihre dunkle Farbe, sondern können auch freie Radikale abfangen, die in den Körperzellen Schaden anrichten.
  • …tun Herz und Kreislauf gut: Die Flavonoide und besonders auch das Resveratrol in Maulbeeren sorgen außerdem dafür, dass die Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinken: Sie helfen dabei, einen zu hohen Blutdruck zu regulieren, machen das Blut dünnflüssiger und halten die Gefäße frei von schädlichen Ablagerungen.
  • …stärken Knochen und Zähne: Wer feste Knochen und gute Zähne möchte, sollte ruhig möglichst oft Maulbeeren naschen: Die darin enthaltene Kombi aus Phosphor und Calcium unterstützt beides bei Aufbau und Erhaltung.
  • …wirken sanft entwässernd: Mit ihrem Mix aus Säure und etwa 180 Milligramm Kalium sorgen Maulbeeren für einen ausgewogenen Flüssigkeitshaushalt im Körper und fördern die Ausscheidung von überflüssigem Wasser.
  • …senken das Blutfett: Für eine weitere herzgesunde Eigenschaft von Maulbeeren ist das ebenfalls enthaltene Pektin zuständig. Dieser für Magen und Darm besonders günstige lösliche Ballaststoff regt die Verdauung an und bindet im Darm u.a. Fett an sich. Die erfreuliche Folge: Maulbeeren können helfen, die Cholesterinwerte im Blut zu senken.
  • …fördern die Blutbildung: In 100 Gramm Maulbeeren stecken knapp 2 Milligramm Eisen. Für eine Frucht nicht wenig – und dank der ebenfalls enthaltenen 10 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm kann der Körper den Mineralstoff besonders gut nutzen. Das fördert die Blutbildung und den Sauerstofftransport im Blut.

Das sollten Sie über Maulbeeren wissen

Noch vor etwa 300 Jahren waren Maulbeeren in Europa und auch in Deutschland sehr bekannt. Die bis zu 15 Meter hohen Maulbeerbäume wuchsen vor allem in Parkanlagen und Gärten von Klostern und Adelshäusern. Dann gerieten die saftigen Früchtchen bei uns in Vergessenheit, weil unser Klima für die wärmebedürftige Pflanze zu rau und ihre Kultivierung darum wenig lohnend war. Mittlerweile kommen Maulbeeren allerdings wieder in Mode, das aber hauptsächlich bei Menschen mit einem Garten, der genügend Sonne bietet.

Im Handel sind Maulbeeren nur ausnahmsweise zu haben. Falls Sie auf dem Wochenmarkt mal kleine Früchte sehen, die aussehen wie lange Himbeeren oder Brombeeren, gehören Sie ziemlich wahrscheinlich zu den Glücklichen, die bei der Suche nach Maulbeeren manchmal Erfolg haben. Lassen Sie sich aber vom Aussehen nicht täuschen: Die Rote Maulbeere sieht zwar der Himbeere ähnlich, schmeckt aber ganz anders und das Gleiche gilt für die Schwarze Maulbeere und Brombeeren! Als dritte Sorte gibt es noch Weiße Maulbeeren, die man aber noch seltener findet als ihre farbigen Schwestern.

Herkunft

Ursprünglich stammen Maulbeeren aus Asien, wo man sie seit Jahrhunderten speziell für die Seidenraupenzucht anbaut.

Saison

Weiße Maulbeeren sind ab Juni erntereif, bei schwarzen Maulbeeren dauert es einen Monat länger. Die Ernte läuft dann den ganzen Sommer über bis Ende August.

Geschmack

Weiße Maulbeeren schmecken ziemlich neutral. Rote und vor allem schwarze Maulbeeren haben einen süß-säuerlichen und angenehm intensiven Geschmack.