macadamia

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Macadamia-Nüsse…

  • fördern die Verdauung: Zum Teil beruht die schützende Wirkung der Macadamianuss auch auf den reichlich enthaltenen Ballaststoffen, die für den schnellen Abtransport von Gift- und Schadstoffen aus dem Körper sorgen. Außerdem verbessern sie ganz allgemein die Verdauung und sättigen nachhaltig. Beachtlich: 100 g Macadamianuss bringen mit 16 g schon mehr als 50 Prozent des Tagesbedarfs!
  • …tun dem Darm Gutes: Die Macadamianuss gehört zu insgesamt fünf Nusssorten, bei denen Wissenschaftler der Uniklinik Jena eine schützende Wirkung gegen Darmkrebs nachweisen konnten. Sie setzt bei der Verdauung Stoffe frei, die die Aktivität von Schutzenzymen in den Zellen erhöhen.
  • …liefern B-Vitamine: In der Macadamianuss stecken größere Mengen von verschiedenen B-Vitaminen. Besonders bemerkenswert ist der Gehalt an Vitamin B1 – 100 g Macadamianuss decken bereits ein Viertel des Tagesbedarfs. Das spielt speziell für die gute Funktion der Nerven eine wichtige Rolle, unterstützt aber u.a. auch den Kohlenhydratstoffwechsel.
  • …stärken Nerven und Muskeln: Für ein stabiles Nervenkostüm sorgt der mit 109 mg hohe Anteil von Magnesium in der Macadamianuss. Der Mineralstoff hat außerdem für die reibungslose Funktion der Muskulatur große Bedeutung. 100 g Macadamianuss decken bereits fast ein Drittel des täglichen Bedarfs.
  • …beugen Altersprozessen vor: Vom Anti-Aging-Vitamin E steckt eine ziemlich üppige Portion in der Macadamianuss: 100 g enthalten so viel davon, dass der Tagesbedarf zu gut 12 % gedeckt ist. Vitamin E beugt Fältchen vor, schützt vor vorzeitigen Altersprozessen und verhindert die Schädigung der Körperzellen durch freie Radikale.
  • …schützen das Herz: Wie alle Nüsse hat auch die Macadamianuss reichlich Omega-3-Fettsäuren und andere ungesättigte Fettsäuren zu bieten. Sie halten die Gefäße elastisch, lassen das Blut besser fließen, senken den Cholesterinspiegel und schützen auf diese Weise Herz und Kreislauf.
  • …enthalten viele Kalorien: Wer gerade abnehmen möchte, hält sich bei Macadamianuss besser zurück. Eine kleine Handvoll Nüsse als Snack sind aber durchaus empfehlenswert, da die enthaltenen Fette sehr gesund sind und gut sättigen.
  • …sollte man pur knabbern: Zwar sind sich die Forscher noch nicht ganz einig, ob alle positiven Effekte auch für geröstete Macadamianuss gelten oder nicht. So lange darüber keine Klarheit herrscht, isst man am besten naturbelassene, ungewürzte Macadamianüsse.

Das sollten Sie über Macadamia-Nüsse wissen

Mit ihrer dicken dunkelbraunen Schale erinnern Macadamia-Nüsse rein äußerlich an unsere Kastanien. Zu sehen bekommen wir die etwa 2-3 cm großen runden Steinnüsse allerdings fast nie samt Schale, denn sie ist nur mit Maschinen zu knacken und wird darum fast immer gleich nach der Ernte entfernt. Überhaupt ist der Anbau von Macadamia-Nüssen sehr aufwändig, was die „Königin der Nüsse“ zur teuersten Nuss der Welt macht.

Zwar brauchen Macadamia-Nüsse nur sechs Monate, bis sie von den etwa 15 m hohen immergrünen Nussbäumen zu Boden fallen. Aber mit dem Aufsammeln fängt die Arbeit erst richtig an: Als Erstes muss die Ernte bei 32 bis 50 Grad auf 1,5 Prozent Feuchtigkeit getrocknet werden, dann erledigen rotierende Stahlzylinder das Knacken der extrem harten Schalen. Anschließend werden die Nusskerne nach Größe vorsortiert und dann von Farb- und Größensortierern von Hand Stück für Stück begutachtet. Zum Schluss wandern Macadamia-Nüsse, die allen Ansprüchen genügen konnten, in Spezialöfen, wo sie bei rund 120 Grad Heißluft ungefähr 20 Minuten rösten.

Herkunft

Die köstlich-knackigen Früchte des Macadamia-Baums stammen ursprünglich aus den Regenwäldern Australiens, wo schon die Ureinwohner sie als besonders nahrhaft schätzten und sie „Kindal Kindal“ nannten. Dass Macadamia-Nüsse heute auch bei uns bekannt sind, verdanken ihre Fans letztlich dem deutschen Botaniker Baron Ferdinand Jakob Heinrich von Mueller: Er entdeckte 1858 in Australien die nahrhaften Nüsse und nannte sie nach seinem Freund Dr. John Macadam Macadamia. Bis Macadamia-Nüsse nicht nur von wild wachsenden Bäumen, sondern aus regelrechtem Anbau kamen, vergingen allerdings rund 100 Jahre. Erst Mitte der 60iger-Jahre des letzten Jahrhunderts entdeckten die Australier die feinen Nüsse als erfolgreichen Exportartikel. Heute sind Macadamia-Nüsse so beliebt, dass es manchmal sogar zu Nachschubschwierigkeiten kommt, denn der Anbau ist relativ begrenzt.

Saison

Da Macadamia-Nüsse fast ausschließlich geschält und vakuumverpackt oder in Dosen auf den Markt kommen, sind sie das ganze Jahr über zu haben. Die australische Ernte läuft von März bis Juni; auf Hawaii wird von September bis Dezember geerntet.

Geschmack

Die weichen, cremefarbenen Kerne von Macadamia-Nüssen schmecken leicht süßlich, intensiv nussig und haben ein feines, butterartiges Aroma.