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lachsforelle

Das sollten Sie über Lachsforelle wissen

Ihren Namen trägt die Lachsforelle aus gutem Grund: Sie gehört, wie alle Forellenarten, zur Familie der Lachsfische. Diese enge Verwandtschaft lässt sich bei der Lachsforelle nicht verleugnen, denn ihr Fleisch schimmert ähnlich rosarot wie das von Lachs.

Ganz so groß wie manche Lachse werden Lachsforellen zwar nicht, doch mit bis zu 1,40 Meter Länge erreichen auch sie manchmal eine stattliche Größe. Durchschnittlich kommen Lachsforellen aber mit einer Länge von etwa 70 cm in den Handel.

Die Lachsforelle ist übrigens keine spezielle Sorte; sie kann im Prinzip aus allen Forellenarten gezüchtet werden. Um ihrem Fleisch die typische Farbe zu verleihen, gibt man den feinen Fischen bei der Zucht in Aquakultur einfach Futter, dem das Carotinoid Astaxanthin zugefügt wurde.

Dieser Stoff steckt auch in Bachflohkrebsen und anderen Kleinkrebsen, von denen sich frei lebende Meer-, See- oder Bachforellen ernähren. Ganz genau genommen ist also eine Lachsforelle schlicht eine Forelle mit lachsrosafarbenem Fleisch.

Man bekommt Lachsforelle frisch oder gefroren im Ganzen, aber auch geräuchert oder „graved“ (gebeizt).

Saison

Da Lachsforelle heute zu über 90 % aus Aquakultur bzw. Zucht stammt, bekommt man sie das ganze Jahr über in gleicher Qualität.

Wie gesund ist eigentlich Lachsforelle?

Grünes Licht für die rosafleischige Lachsforelle: Wie Forellen allgemein enthält sie zwar etwas mehr Fett als magere Seefischarten – aber weniger als Lachs. Zudem ist die Zusammensetzung mit etwa 70 % mehrfach ungesättigten Fettsäuren ausgesprochen günstig, der Gehalt an wertvollen Omega-3-Fettsäuren beträgt etwa 2,4 g.

Darüber hinaus liefert Lachsforelle nennenswerte Mengen an Mineralstoffen wie Phosphor und Eisen, B-Vitaminen und Vitamin A.

Nährwerte von Lachsforelle pro 100 g
Kalorien103
Eiweiß19,5 g
Fett2,7 g
Kohlenhydrate0 g
Ballaststoffe0 g

Einkaufs- und Küchentipps für Lachsforelle

Einkauf

Typisch für Lachsforelle ist die dunkelgraue Haut mit vielen dunklen Tupfen, die silbrig schimmern sollte. Achten Sie außerdem auf einen angenehmen und dezenten Duft, klare und glänzende Augen sowie feucht glänzende rote Kiemen. Das Fleisch von Lachsforelle sollte fest sein und auf leichten Druck nur kurz nachgeben.

Lagerung

Wie bei Fisch allgemein gilt für Lachsforelle: Immer schnell verbrauchen und bis dahin gut kühlen! Mit Folie locker abgedeckt hält sich frische Lachsforelle im Kühlschrank maximal 1-2 Tage. Bei geräucherter Lachsforelle können Sie sich nach den Haltbarkeitsangaben auf der Packung richten. Aber Achtung: Sobald die Verpackung geöffnet wurde, sollten Sie auch geräucherte Lachsforelle innerhalb von 3-4 Tagen essen.

Vorbereitung

Da man Lachsforelle grundsätzlich küchenfertig bekommt, ist das Schuppen oder Ausnehmen bereits erledigt. Was Sie noch tun müssen, ist lediglich das Säubern: Einfach die Lachsforelle innen und außen kurz unter fließendem Wasser abspülen und dann mit Küchenpapier trocken tupfen.

Geräucherte Lachsforelle braucht keine besondere Vorbereitung. Sie können aber ihren Geschmack noch unterstreichen, wenn Sie die Verpackung 1-2 Stunden vor dem Essen öffnen und die Lachsforelle bei Zimmertemperatur servieren.