garnelen

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Das sollten Sie über Garnelen wissen

Die Zeiten, als die feinen Meeresbewohner nur auf den Tisch von Reichen kamen, sind zum Glück längst vorbei. Garnelen sind inzwischen sogar beim Discounter in der Tiefkühltruhe zu finden und kosten nicht die Welt. Kein Wunder also, dass die stetig steigende Nachfrage allein durch wilde Garnelen nicht mehr befriedigt werden kann. Mehr als ein Drittel des Weltbedarfs wird bereits durch gezüchtete Garnelen bzw. Garnelen aus Aquakulturen gedeckt. Da sie sehr strengen Kontrollen unterliegen, sind diese Zuchtgarnelen in der Qualität den wildgefangenen in aller Regel keineswegs unterlegen.

Grundsätzlich gilt: Schalen- und Krustentiere, also auch Garnelen, sind Wasserbewohner mit chitinhaltigem Außenskelett. „Natantia“ nennen Zoologen Garnelen und garnelenartige Langschwanzkrebse, die zu den Krustentieren gehören. Es gibt rund 20.000 verschiedene Arten rund um den Globus, von denen die meisten in Salzwasser leben. Aus küchentechnischer Sicht werden Garnelen in Kaltwassergarnelen oder Warmwassergarnelen unterteilt. Die Kaltwassergarnelen sind die begehrteren Meeresbewohner bei Feinschmeckern, denn als Faustregel gilt hier: Je kälter und tiefer das Wasser in dem die Garnelen leben, desto besser die Qualität und der Geschmack der Garnelenschwänze. Weltweit gibt es nur zwei Arten von Kaltwassergarnelen, die im Handel angeboten werden: Die Tiefseegarnele die in den Meeren der Nordhalbkugel lebt und die Chilenische Kantengarnele aus dem Regionen des südlichen Pazifiks. Beide Garnelen zählen zu den kleinen Garnelen Arten. Die Unterordnung der Garnelen lässt sich abschließend noch in Meeres-, Süßwasser- und Brackwassergarnelen aufteilen. Brackwassergarnelen leben in den Flussmündungen der Meere, wo sich Süß- und Salzwasser vermischen. Sie sind etwas preisgünstiger, aber nicht unbedingt schlechter als ihre „Geschwister“ aus dem Meer. Allerdings: Auch hier schmecken die Garnelen umso besser, je tiefer und kälter ihre „Wohnstätte“ lag. Bei uns sind vor allem Tiefsee- und Nordseegarnelen im Handel. Shrimps nennt man sie dann, wenn sie sehr klein sind und erst mehr als 200 Stück ein Gewicht von 1 kg ergeben.

Geschmack: Garnelen schmecken angenehm nach Meer und dabei leicht süßlich-mild.

Wie gesund sind eigentlich Garnelen?

Besonders bemerkenswert bei Garnelen ist neben ihrem extrem niedrigen Fettgehalt  vor allem ihr hoher Anteil an Proteinen. Diese Nährstoff-Kombi sorgt dafür, dass Garnelen sozusagen zum Kalorienspartarif sehr gut sättigen und zu Recht als perfektes „Futter“ für Gehirn und Muskeln gelten.

Nährwerte von Garnelen pro 100 Gramm
Kalorien87
Eiweiß18,6 g
Fett1,4 g
Kohlenhydrate0 g
Ballaststoffe0 g

Einkaufs- und Küchentipps für Garnelen

Einkauf Achten Sie bei Garnelen auf absolute Frische: Frische Garnelen guter Qualität riechen angenehm und sind nicht schleimig. Am teuersten sind Garnelen in sogenannter Sushi-Qualität, die so frisch sind, dass man sie sogar roh essen kann. Wer ganz sicher sein möchte, dass er Garnelen aus nachhaltigem und schadstofffreiem Anbau bekommt, kauft am besten Bio-Produkte.