champignon

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Champignons…

  • …machen gute Laune: In Champignons stecken verschiedene Vitamine der B-Gruppe, darunter auch Folsäure. Dieses Vitamin sorgt für gute Nerven, ein gutes Gedächtnis, guten Schlaf und ausgeglichene Stimmung.
  • …tun der Figur gut: Köstlich, kalorienarm und fettfrei: Champignons sind perfekt für alle, die gerade Diät machen oder generell gerne gesund und figurfreundlich genießen. Ganz besonders günstig: Champignons bieten wichtige Ballaststoffe, die gut und nachhaltig sättigen.
  • …stärken Nerven und Muskeln: Champignons glänzen mit einem hohen Niacingehalt. Dieses auch als „B3“ bezeichnete Vitamin hilft dem Körper bei der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß und sorgt außerdem für ein optimales Funktionieren von Muskeln und Nervensystem.
  • …enthalten wichtige Mineralstoffe: Mit immerhin gut 1 Milligramm Eisen (pro 100 Gramm) sollten Champignons gerade auch bei Veggies öfter auf den Tisch kommen. Auch der Gehalt an Kupfer kann sich sehen lassen: Schon 200 Gramm Champignons decken den täglichen Bedarf an diesem Spurenelement zu mehr als der Hälfte.
  • …liefern wertvolles Eiweiß: Der Proteingehalt in Champignons verstärkt den Schlankeffekt zusätzlich und unterstützt beim erfolgreichen Abnehmen, weil das Eiweiß ebenfalls satt macht und die Fettverbrennung beschleunigen kann.
  • …saugen viel Fett auf: Vorsicht beim Braten von Champignons: Sie saugen sich sehr schnell mit Fett voll. Darum nach dem Putzen am besten in einer beschichteten Pfanne leicht gesalzen bei mittlerer Temperatur erhitzen, bis Flüssigkeit austritt. Dann unter Wenden kurz im eigenen Saft garen.
  • …können roh schaden: Champignons gehören zwar zu den wenigen Pilzarten, die man auch roh essen kann, aber mehr als circa 100 Gramm pro Rohkost-Mahlzeit sollten es nicht sein: Bei großen Mengen kann der in den Pilzen enthaltene Stoff Agaritin giftig wirken.
  • …bekommen nicht jedem: Manchem liegen Champignons schwer im Magen. Dagegen hilft oft schon, besonders gut und gründlich zu kauen. Oder mittags statt abends genießen, dann bleibt der Schlaf garantiert ungestört.

Das sollten Sie über Champignons wissen

Es soll noch Leute geben, die im Herbst auf die Jagd nach wilden Champignons gehen – aber die meisten von uns sparen sich diese Mühe und gehen zu Aldi und Co. statt in die Pilze. Denn dort gibt es Zucht-Champignons, die hierzulande auch Egerling genannt werden, längst rund ums Jahr zum Niedrigpreis. Das freut nicht nur Genießer, sondern auch Gesundheitsbewusste.

Champignons werden in speziell dafür angelegten Tunneln mit Klimakontrolle gezüchtet. Die Pilze reifen je nach gewünschter Größe innerhalb von 4-5 Wochen. Geerntet wird täglich und zwar per Hand, denn diese Methode garantiert, dass  die Champignons makellos und ohne Reste von Erde aus den Beeten kommen. Trotzdem liegen die Preise für Champignons erfreulich niedrig, denn ein geübter Pflücker schafft pro Stunde bis zu 30 Kilogramm. Die Pflücker sortieren auch gleich nach der Ernte nach Qualität, Gewicht und Größe.

Für das Substrat, auf dem die Champignons sprießen, nimmt man ausschließlich Restmaterial wie Stroh und Gips; Schädlingsbekämpfungsmittel kommen nicht zum Einsatz. Die inzwischen mögliche totale Klimakontrolle durch Computer und die peniblen Hygienevorschriften bei der Zucht machen chemische Mittel überflüssig.

Herkunft

Champignons stehen in der Hitliste der beliebten Speisepilze ganz oben: Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt in Deutschland bei rund 2,9 Kilogramm – das ist mehr als in Frankreich, woher die feinen Pilze ursprünglich stammen. Dort kam ein Melonenzüchter in der Mitte des 17. Jahrhunderts durch einen Zufall auf die Idee, weiße Champignons auf dem Düngerabfall seiner Melonenzucht züchtete. Der erste Zuchtpilz Europas wurde auch darum als „Pariser Pilz“ bekannt, weil er schon wenig später vor dem Bau der Metro in den Katakomben der französischen Hauptstadt im großen Stil gezüchtet wurde. Dort herrschte das ideale Klima für den Anbau von Champignons, die es feucht lieben.

Sorten

Weiße Champignons: Sie sind noch immer am beliebtesten und in drei Varianten zu haben: Miniatur-Champignons haben nur einen Durchmesser von 2 Centimetern und eine besonders feste Konsistenz. Geschlossene Champignons mittlerer Größe erreichen etwa 2,5 bis 3 Centimeter und geöffnete Champignons mit dunkelbraunen Lamellen bis zu 5 Centimeter.

Tipp: Damit die kleinen und mittleren Champignons ihre schöne schneeweiße Farbe behalten, beträufelt man sie am besten nach dem Putzen und Schneiden mit etwas Zitronensaft.

Braune Champignons: In Größe und Form unterscheiden sich braune Champignons nicht von ihren weißen Geschwistern – wohl aber, was Farbe und Geschmack angeht. Braune Champignons haben ein intensiveres, leicht nussiges Aroma. Außerdem schätzen viele an diesen Champignons, dass sie etwas weniger Wasser enthalten und darum beim Garen weniger schrumpfen und angenehm fest bleiben.